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Dienstag, 27. Oktober 2015

Fabularium


Gesehen in Magdeburg, im Hundertwasserhaus. Eine von den außergewöhnlichen Buchhandlungen, die man gottseidank nach häufig findet – im richtigen Leben, und nicht im Internet. Fabularium ist Fabelhaft, finde ich.

Dienstag, 19. November 2013

Prinzessin und Einhorn

Ein neues Lied von Jörg Lingrön: Prinzessin und Einhorn.

Donnerstag, 1. August 2013

Fabelhafte Filme aus der Mongolei

Die Höhle des gelben Hundes



Die Geschichte könnte auch bei uns passieren: Kind bringt einen herrenlosen Hund mit nach Hause, den es beim Spielen gefunden hat. Vater sagt Nein. Die daraus resultierenden Konflikte taugen für unzählige Geschichten. In diesem Film erzählt die aus der Mongolei stammende Regisseurin Byambasuren Davaa dieses Thema mit einer mongolischen Familie, die noch fernab von der Zivilisation in einer Jurte lebt. Damit die Kinder eine Schulbildung bekommen, müssen Sie in die Stadt, was die Trennung von der Familie bedeutet. Der Film beginnt damit, dass Nansaa, die älteste Tochter in den Ferien nach Hause kommt. Sie findet beim Dung sammeln einen Hund, den sie Zochor nennt. Der Vater, der gerade zwei Schafe durch Wölfe verloren hat, ist strikt dagegen, weil er fürchtet, dass der Hund mit Wölfen zusammen gelebt haben könnte. Er würde dann die Wölfe zu ihnen locken, meint er.

Der Film wird ganz unaufgeregt erzählt. Alle Darsteller sind Laien und spielen sich selbst. Ein Drehbuch gab es nicht, als der Film gemacht wurde. Er ist auch nicht synchronisiert, was aber alles andere als störend ist. Die Texte lassen sich gut mitlesen und der Klang der mongolischen Sprache gibt dem Film noch ein bisschen mehr an Authentizität. Die Handlung läuft ruhig ab, ohne große Aufregung. Lediglich ganz zum Schluss kommt ein wenig Dynamik hinein, als der Vater das jüngste Kind sucht. Viel spannender ist aber zu sehen, wie in der mongolischen Familie miteinander umgegangen wird. Die Ernsthaftigkeit, mit der die Erwachsenen auf die Kinder eingehen, auch der natürliche Humor, der untereinander gepflegt wird, sind bewundernswert.

Byambasuren Davaa wurde 1971 in der Mongolei geboren und studierte dort an der Hochschule für Filmkunst in Ulaanbaatar. Im Jahr 2000 kam sie nach Deutschland, um an der Hochschule für Fernsehen und Film in München zu studieren. Schon der Vordiplomfilm »Die Geschichte vom weinenden Kamel« (2003) wurde ein Erfolg. »Die Höhle des gelben Hundes« wurde dann ihr Diplomfilm (2005).


»Die Geschichte  vom weinenden Kamel« erzählt ebenfalls von einer Nomadenfamilie aus der Wüste Gobi. Ein weißes Kamelbaby wird von der Mutter verstoßen. Erst durch einen Musiker mit der Pferdekopfgeige kann die Kamelmutter dazu bewegt werden, ihr junges doch anzunehmen. Kritiker sprechen von einer »märchenhaften Geschichte« wohl mit Blick auf das Ritual, das der Musiker zelebriert. Dabei übersehen sie aber, dass das Augenmerk der Regisseurin auf ganz anderen Aspekten gerichtet ist.




Beide Filme zeigen die Menschen in der mongolischen Weite und deren Konfrontation mit der Zivilisation. Im zweiten Film kommt dieses Element verhaltener, wirkt dafür aber m.E. viel eindringlicher. Der Vater überlegt, ob er in der Stadt einen Job im Kaufhaus sucht, um während der Schulzeit in der Nähe der Tochter (später auch der anderen Kinder) bleiben zu können. Der Lohn ist zu niedrig, sagt die Mutter. Davon können wir ja nicht leben. Wovon die Familie lebt, zeigt der Film in den alltäglichen Handlungen. Beide Filme wurden ausgezeichnet, etwa mit dem Bayerischen Filmpreis (Kamel, 2003), Förderpreis Deutscher Film (2005, Höhle) und dem Deutschen Filmpreis (2006, bester Kinder- und Jugendfilm für die Höhle). »Die Geschichte vom weinenden Kamel« wurde 2005 sogar in der Sparte Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert.

Im Jahr 2009 folgte der Kinofilm »Das Lied von den zwei Pferden«, in dem das Problem des Verlustes kultureller Traditionen weiter geführt wird. Es ist auch ein Film über mongolische Musik.




Mittwoch, 26. Juni 2013

Ulrike Renk

Ulrike Renk ist eine fabelhafte Autorin. Ganz gleich ob sie historische Romane, Kriminalromane schreibt oder kooperativ mit anderen Autorinnen - es kommt immer etwas empfehlenswertes dabei heraus.


Samstag, 8. Juni 2013

Fabelhafte Hörbücher

Kostenlos können von einigen 42er Autoren Hörbücher heruntergeladen werden, und zwar:

von Monika Detering: Der Sandmann

von Cordula Hamann: Strandspaziergang

von Michael Höfler: Lady Straßenbahn

von Tom Liehr: Sieben Monate

von Cornelia Lotter/Horst-Dieter Radke: Feuer und Eis

von Susanne Oswald: Der große Tag

von Silke Porath: Fred

von Horst-Dieter Radke: Falsch

von Ulrike Renk: Sumach

von Andreas Simon: Urlaub mit Monique

Sonntag, 17. März 2013

Morden in Mülheim


Lesung auf der Leipziger Buchmesse aus der »Blütenreinen Weste«

Die Lesungen auf der Leipziger Buchmesse 2013 (und abends im Cafe Knicklicht) kamen gut an. Die Nachfrage nach dem Roman, der im Mülheim des Jahres 1950 spielt, setzte quasi sofort ein was von anderer Seite und Stelle inzwischen auch bestätigt wurde.


Dienstag, 12. März 2013

Der Teufel und das Kirchlein


In Detwang, das unten am Berg liegt, auf dem Rothenburg thront, können sie sich mit einem Kirchlein und dem Teufel beschäftigen. Man erzählt, dass dieser sich so ärgerte, als er vom Kirchenbau in Detwang hörte, dass er einen schweren Felsbrocken aufnahm und sich auf den Weg machte, das Gotteshaus zu zerstören. Unterwegs traf er eine alte Frau, die auf dem Rücken einen Korb voll durchgelaufener Schuhe trug, die sie für die Nachbarn zum Schuster bringen sollte. Der Teufel, schon müde von der Last des Felsens, hielt zu einem Schwätzchen an und wollte von der Frau wissen, wie er zu dem Kirchlein in Detwang komme.  Die merkte aber wohl, mit wem sie es zu tun hatte, und sagte pfiffig: »All die Schuhe habe ich auf dem Weg von Detwang bis hierher schon durchgelaufen.« Da sah der Teufel rot. So weit sollte er noch laufen? Wütend schleuderte er den Stein beiseite und verschwand. Woran man sieht, dass die bösesten oft nicht die gescheitesten sind.

Horst-Dieter Radke

Entnommen dem Buch:


Mittwoch, 6. März 2013

Blütenreine Weste

Fabelhaft! Nun ist es lieferbar. In jeder Online-Buchhandlung und jeder Buchhandlung vor Ort.



Donnerstag, 28. Februar 2013

Fabeln aus Afrika

Der Februar stand unter dem Motto: »Fabeln aus Afrika«. Bevor er gleich herum ist, schnell noch ein paar Buch- und Hörempfehlungen:

Unter dem Buyubaum

Der Krankenpfleger Daudi erzählt den Patienten im Hospital des Dschungeldoktors von klugen und törichten Tieren.


Awo Olwatuuka

Eine Reise durch die afrikanische Fabel- und Märchenwelt verspricht dieses E-Book:



Bojabi, der Zauberbaum

Eine alte afrikanische Fabel, neu erzählt:


Der Zauber der Schildkröte

Ein fabelhaftes Hörbuch für Kinder in dem erzählt wird, wie die Tiere zu ihren Farben kamen.

Samstag, 23. Februar 2013

Fabelhaftes Lovelybooks

In wenigen Tagen erscheint der erste Roman der Reihe "Puff & Poggel". Ein Krimi. An und für sich nichts besonderes - in diesem Fall aber doch: Der Krimi spielt 1951 in Mülheim an der Ruhr. Protagonisten sind Kriminalkommissar Alfred Poggel und seine Zimmerwirtin Anna Puff. Die 9 geplanten Romane führen durch die 50er und 60er Jahre. Insofern ist es auch ein historischer Roman, denn diese Zeit kennen viele gar nicht mehr.



Bei Lovelybooks gibt es eine Leserunde dazu. Außerdem werden 15 Exemplare vom Verlag verlost. Bewerbungen sind bis zum 9.3. möglich.

Wer auf der Leipziger Buchmesse ist, kann am 15.3. aber auch eine Live-Lesung erleben. Die beiden Autoren - Monika Detering und Horst-Dieter Radke - lesen um 15:30 Uhr in Halle 3 - Forum: Hörbuch + Literatur aus diesem Roman. Damit noch nicht genug, gibt es am Abend um 20:00 Uhr im Café Knicklicht eine weitere Lesung, zusammen mit anderen Kriminellen der 42er Autoren.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Fabelhafte Literaturrätsel

Fabelhafte Literaturrätsel gibt es monatlich im Forum der 42er Autoren. In diesem Februar sogar zwei: Dieses hier und dann noch ein alternatives dazu.

Mitmachen macht schlau!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Vier fabelhafte Kurzkrimis

Die vier fabelhaften Kurzkrimis von Monika Detering & Horst-Dieter Radke um den Mülheimer Kommissar Alfred Poggel und seine Zimmerwirtin Anna Puff spielen in Mülheim an der Ruhr in den Jahren 1947, 1948, 1950 und 1952. Im März - zur Leipziger Buchmesse 2013 - erscheint der erste Roman (Blütenreine Weste) dessen Handlung im Jahr 1951 angelegt ist.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Adelberts Fabel

Ein E-Book (ePub) mit »Adelberts Fabel« von Adelbert Chamisso zum kostenlosen Download findet man hier.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Indische Fabeln und Sprüche

Heute, am vierten Advent (23.12.12) und morgen gibt es das E-Book »Der Jäger und der Tiger« mit indischen Fabeln und Sprüchen kostenlos im Amazon Kindle Shop.


Freitag, 7. Dezember 2012

Der Werwolf


Dauerhaft kostenlos gibt es das E-Book "Der Werwolf" mit einer Kriminalnovelle von Richard Dehmel im beam ebookshop. Richard Dehmel (1863 - 1920) war ein Schriftsteller des Naturalismus. Für seine Lyrik schon zu Lebzeiten anerkannt, sind sein erzählerisches und dramatisches Werk weitgehend unbeachtet geblieben.

Horst-Dieter Radke (Hrsg.)

Montag, 3. Dezember 2012

Weihnachtsschmerz



Fabelhafte Winter-, Advents- und Weihnachtsgeschichten gibt es in meinem E-Book »Weihnachtsschmerz«. Zu bekommen bei beam eBooks und in Kürze auch bei Amazon.

Dicke Flocken, die süß schmeckten, wenn man sie mit dem Mund fing und auf der Zunge zergehen ließ. Das ist auch eine Wintererinnerung. Schneekristalle, die auf der warmen Hand so schnell verschwanden, wie die Gedanken während einer Schlittenfahrt. Eisblumen, die am Fenster langsam hochwuchsen, bis die Wintersonne sie gegen Mittag wieder von der Scheibe leckte. Alles Erinnerungen an den Winter - und etwas dahinter.


Horst-Dieter Radke

Freitag, 30. November 2012

A. de Nora: Das lockende Blut


Keine Fabeln, aber fabelhafte Erzählungen und Gedichte hat der heute leider zu Unrecht vergessene Münchner Arzt und Schriftsteller A. de Nora (1864 - 1936) (Pseudonym für Anton Noder) geschrieben. Den Nationalsozialisten war er nicht genehm, weil er sich all zu offen gegen den Antisemitismus gestellt hatte. Nach dem Krieg waren die Jungen nicht mehr an den alten Schriftstellern interessiert und da er nicht mehr lebte, wie manch anderer Angepasste, konnte er sich auch nicht mehr in Erinnerung bringen. Sein Verlag – L. Staackmann - kümmert sich heute nur noch um das Werk Peter Roseggers sowie vor allem um Sachliteratur (Naturheilkunde, Geschenkbücher u.a.).

Bekehrung

Ich liebt‘ einmal ein Mädel
Ein jung‘ frisches Weib,
Gold’ne Gedanken im Schädel
Ein golden‘ Herz im Leib.

Da sind die Pfaffen gekommen
Und haben der armen Dirn‘
All, all ihr Gold genommen
Aus Herzen und Hirn.

Und haben dem süßen Geschöpfchen
Die Seele erfüllt mit Nacht
Und in das lustige Köpfchen
Gott und den Teufel gebracht.

Nun wird sie ja wohl erwerben
Die himmlische Seligkeit,
Und muß sie auch vorher sterben
An irdischem Herzeleid.

(aus: Stürmisches Blut, 1924)


Einige Erzählungen und Gedichte von A. de Nora habe ich in einem E-Book zusammen gestellt, das im Kindle Shop zu finden ist.


Samstag, 10. November 2012

Der dunkle Pfad - als E-Book


Die fantastische Erzählung »Der dunkle Pfad«, die im Frühjahr d.J. als Heftchen in der Reihe BunTES Abenteuer erschien, liegt nun auch als E-Book vor. Um einige Fehler bereinigt, sonst textidentisch. Die Ausgabe für Amazons Kindle wurde ohne DRM erstellt, kann also nach dem Kauf auch konvertiert (z.B. mit Calibre) und auf anderen Readern gelesen werden.

Horst-Dieter Radke



Samstag, 13. Oktober 2012

Ein fabelhafter Autorenverein


Der 42er Autoren e.V. ist ein Verein, der sich um deutsche Literatur im allgemeinen und um aktive Autorinnen und Autoren im besonderen kümmert. Von der reinen Selbsthilfe untereinander, die die im Verein organisierten Autoren betreiben reicht dies bis zur Autorenhilfe darüber hinaus. In einem Forum kann über Schreiben und Literatur diskutiert werden, ein jährlicher Kurzgeschichtenpreis (Putlitzer Preis) fördert Talente. Seit 2012 gibt es ein Residenzstipendium "42 Tage Putlitz", das Projekte fördern soll. Auf der Leipziger Buchmesse organisiert der Verein seit 2010 ein Stand, um dort Anlaufstelle für Autoren und interessierte Verlage zu sein. Insbesondere hat sich der Verein auch um den Schutz vor »Autorenabzocke« durch spezialisierte Dienstleistungsbetriebe bemüht und durch die Aktion »Rico Beutlich« Anerkennung in den Medien und der Öffentlichkeit gefunden.

Dies alles kostet Geld. Finanziert wird der gemeinnützige Verein bislang durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Eine gute Möglichkeit, die Arbeit des Vereins zu fördern bietet derzeit die Bank Ing DiBa. Tausend Vereine - in vier Gruppen je nach Größe aufgeteilt - sollten 1000 Euro erhalten. In jeder Gruppe werden also die 250 beliebtesten Vereine ermittelt. Jeder kann Stimmen vergeben. Dazu gibt man seine mobile Telefonnummer an und bekommt per SMS drei Stimmen, die auf einen oder bis zu drei Vereine aufteilt werden können. Da pro Telefonnummer nur einmal die drei Codes vergeben werden, kann so keine Stimmenmauschelei passieren. Wer also die Arbeit der 42er Autoren, die von allen ehrenamtlich geleistet wird, unterstützen möchte, kann auf diese Weise eine, besser gleich alle drei Stimmen über diesen Link vergeben.

Eine weitere Leistung des Vereins ist der jährliche Autorenkalender, in dem neben den Siegergeschichten aus dem Putlitzer Preis viele Ratschläge für Autorinnen und Autoren zu finden sind. Der aktuelle für das Jahr 2013 ist über den Verlag zu beziehen, oder über jede Buchhandlung oder Onlinebuchhandlung.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Fabelhaftes E-Book kostenlos


Ein ganz fabelhaftes E-Book gibt es kostenlos, nämlich »Musik, die uns bewegt«, mit Kurzgeschichten zu bewegender Musik.