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Samstag, 13. Januar 2018
fabuloes als Buch
Nun gibt es »fabuloes« nicht nur als Blog, sondern auch als Buch und E-Book. Das Schönste aus den mehr als 1.300 Postings dieses Blogs themenorientiert zusammengestellt. Während der Blog nach wie vor gut zum stöbern ist, lädt das Buch zum schmökern ein. Natürlich wird der Blog weitergeführt. Fabeln, Parabeln und fabelhafte Beiträge gibt es noch genug.
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Freitag, 1. Februar 2013
Der Kaufmann und der Dieb
– Es war ein Kaufmann, der hatte viel Güter und Waaren, und er hatte auch eine schöne Frau. In das Haus dieses Mannes drang einmal ein Dieb ein, indem er über die Mauer hereinstieg. Der Kaufmann schlief, aber seine Frau wachte. Da sprang diese aus Furcht vor dem Dieb zu ihrem Mann, und drückte ihn so fest an sich – diesem war es aber sehr genehm, wenn seine Frau sich ihm einmal näherte –, daß er aufwachte. Da sagte er:
– Woher mir diese Gunstbezeugung?
Als er darauf den Dieb erblickte, sagte er zu demselben:
– Du darfst unangefochten behalten, was du von meinen Günter und Waaren genommen hast, denn du hast mir einen Dienst erwiesen, dadurch daß du das Herz meiner Gattin bewogen hast, mich zu umarmen.
– Woher mir diese Gunstbezeugung?
Als er darauf den Dieb erblickte, sagte er zu demselben:
– Du darfst unangefochten behalten, was du von meinen Günter und Waaren genommen hast, denn du hast mir einen Dienst erwiesen, dadurch daß du das Herz meiner Gattin bewogen hast, mich zu umarmen.
Erstes Bändchen
Stuttgart:
J. Scheible’s Buchhandlung
1837
Stuttgart:
J. Scheible’s Buchhandlung
1837
S. 211 f.
Dienstag, 8. Januar 2013
Bidpai's Fabelbuch (2)
Schwer zu begreifen ist es, daß ein Buch wie vorliegendes der Fabeln Bidpai’s, dem der Orient wie der Occident seine Bewunderung gezollt, ein Buch, das wohl nächst der Bibel in die meisten Sprachen der Welt übersetzt ist, ein Buch, das ganze Völker begeisterte und dem Könige und Fürsten Aufmerksamkeit und Huldigung schenkten, – schwer zu begreifen ist es, sage ich, daß ein solches Buch bei uns in solches Dunkel der Vergessenheit gerathen ist, daß außer Gelehrten vom Fach fast Niemand mehr eine Kenntniß von demselben hat.
Aus der Einleitung zu:
Calila und Dimna
oder
die Fabeln Bidpai’s.
oder
die Fabeln Bidpai’s.
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